In der Bewertung und dem begleitenden Bericht werden die positiven Auswirkungen der Rechtsvorschriften auf die Bekämpfung von Tierseuchen hervorgehoben und gleichzeitig Bereiche aufgezeigt, in denen Verbesserungen erforderlich sind. Tierseuchen können verheerende Folgen für Landwirte und ländliche Gemeinschaften haben und sich auf die öffentliche Gesundheit, die Wirtschaft und den Handel auswirken. Das Tiergesundheitsrecht hat dazu beigetragen, diese Auswirkungen zu verringern und Krankheiten zu bekämpfen, und gleichzeitig einen starken Rahmen für vorbeugende, risikobasierte Tiergesundheitsmaßnahmen in der gesamten EU geschaffen. Die Aufrechterhaltung hoher Tiergesundheitsstandards ist einer der Gründe, warum die EU der weltweit größte Exporteur landwirtschaftlicher Güter ist.
Gleichzeitig hat die Kommission bestimmte Bereiche ermittelt, in denen weitere Arbeiten erforderlich sind, um die Vorteile des Gesetzes in vollem Umfang zu nutzen. Dazu gehören eine gleichmäßigere Anwendung der Vorschriften in den Mitgliedstaaten, ein besser anpassungsfähiges System zur Kategorisierung von Krankheiten angesichts neuer und sich abzeichnender Bedrohungen und ein potenziell stärkerer Einsatz von Impfungen als vorbeugendes Instrument.

Der derzeitige Rahmen für die Tiergesundheit basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird bei Bedarf kontinuierlich aktualisiert.
7. Juli 2026/ Europäische Kommission/ Europäische Union.
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